Bericht Badenen-Maibummel 2005
Das zentrale Element der bekannten Badenen-Maibummel scheint immer wieder ein mysteriöser Leiterwagen zu sein, wie wir im folgenden noch mehrfach sehen werden. Das gute Stück -man kann es ganz deutlich sehen- stammt nicht gerade aus der neuesten Zeit. Trotzdem hat es schon mehrfach extremste Belastungen schadlos überstanden, wie nicht nur ich alleine glaubhaft versichern kann.
Seit „urdenklichen Zeiten“, -so ganz genau weiß man das heute gar nicht mehr....- tut nun jenes Gerät in ununterbrochener Folge alljährlich klaglos seinen Dienst, so auch einmal mehr an diesem Maibummel.
Auf dem folgenden Bild prüft Bbr Tschikago, der stolze Besitzer eben jenes Gefährtes, dessen „Einsatzbereitschaft“ - könnte man meinen. Mitnichten, Tschikago zapft hier bereits eine erste Stärkung kurz vor Beginn des Maibummels.
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Wie jeder Badene weiß, sind gewisse Verrichtungen in Vollcouleur unzulässig. Hierzu zählt nach dem Couleur-Comment z.B. auch schwerere körperliche Arbeit. Diese Frage wurde jedoch von den Herren Farbenträgern auf brilliante Weise gelöst....
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Man beschloß gleich zu Anfang, diesmal keinerlei Gegenstände zu verlieren, damit umfangreiche Suchaktionen mit unbefriedigender Erfolgsquote wie in der Vergangenheit vermieden werden können.
Bereits nach wenigen hundert Metern kamen bei einigen Teilnehmern ernstzunehmende Bedenken bezüglich der Sicherheit einer kontinuierlichen Stoffversorgung auf. Schließlich habe man ja nur 4 Fässer dabei, und zudem sei eines davon ja schon so gut wie leer.
Diese ernste Besorgnis einer zwar nicht direkt akuten, aber immerhin evtl. doch drohenden Stoff-Unterver-sorgung gab Anlaß, zwei kräftige junge Burschen abzuordnen, um mit geziemendem Nachschub der genannten Gefahr wirksam entgegenzutreten. Wie man auf dem nächsten Bild unschwer erkennen kann, hatten die beiden Burschen dem in sie gesetzten Vertrauen durchaus Rechnung getragen...
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Das „schwierige Gelände“ und die sommerliche Temperatur zwangen zu häufigeren Zwischenstops. Tschikago bot durch eifriges Zapfen die Gelegenheit, die enormen Flüssigkeitsverluste wieder geziemend auszugleichen.
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Sicherlich braucht nicht besonders erwähnt werden, daß bereits in der Anfangsphase frohe Burschenlieder in dem schmalen Waldtal widerhallten.
Was Tschikago auf dem folgenden Bild in eindrucksvoller Pose gerade erklärt, muß nicht gerade unbedingt mit den bald darauf folgenden, etwas steileren Anstieg hindeuten. Die (etwas unaufmerksame) Dame in der Mitte des Bildes scheint sich jedoch bereits für die zu erwartende Anstrengung zu präparieren.
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Nach dem erwähnten Anstieg erreichte man ein idyllisches Plätzchen mit einem Brünnlein unter uralten Bäumen zum Zwecke des traditionellen Vespers. Jetzt erwies sich auch die Theorie, immer für genügend Stoff Sorge zu tragen als richtig, damit niemand gezwungen sei, das ohnehin spärlich träufelnde Wasser aus dem Brünnlein trinken zu müssen. Zu seiner ursprünglichen Bestimmung, nämlich dem Händewaschen, war es allerdings durchaus geeignet.
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Der Rückweg begann wie immer mit der ebenfalls schon traditionellen Abfahrt auf dem Leiterwagen.
Diesmal fuhr der Fuxmajor Bulli höchstselbst und auch alleine den langen Berg hinunter, wohl eingedenk dessen, daß man beim letzten Maibummel mit einem vollkommen mit Aktiven überladenen Gefährt unversehens in der Wiese gelandet war.
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An einer akustisch besonders geeigneten Stelle sang man -wie auch schon in früheren Jahren- den sog. „Telefoncantus“: Dort Saaleck, hier die Rudelsburg....
Fazit:
Auch ohne, daß ich an dem darauffolgenden, traditionellen Fischessen bei den Forellenteichen teilgenommen habe läßt sich sagen, daß auch dieser Maibummel einmal mehr den gewohnten, angenehmen Verlauf genommen hat.
Ein vivat,crescat, floreat Badenia
Alarich Z!